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Der Westen in Mai 2010:

Wir sind im Westen angekommen, endlich. Diese Gegend gefällt uns einfach. Und mit dem Canyon de Chelly erleben wir ein absolutes Highlight. Man steht so nahe am Canyon und blickt bis ganz in die Tiefe und mit dem Trail geht man ganz in den Canyon hinein. Ein herrliches Gefühl so mitten drin zu sein!

Wir fahren nach Mesa Verde. Alle sagen, da musst Du hin! Das erste was uns auffällt ist das verbrannte Land. Mesa Verde hatte vor 10 Jahren einen ganz schlimmen Waldbrand. Wir schauen uns die Cliff Dwellings an, die Steinbehausungen den Anasazi. Mesa Verde ist sehr touristisch und auf dem schön gelegene Campground wird man so richtig abgezockt! Doch die Gegend ist fantastisch. Wir sind über 2000 Meter und haben einen herrlichen Weitblick. Um dem Tourismus zu entfliehen, machen wir einen wunderbaren Trail, da sind wir wieder ganz alleine. Der Ami läuft nicht!

 
Vor 9 Jahren, im 2001, waren wir schon mal im Arches NP. Auch heute begeistert uns wieder dieser NP. Damals war es aber kein Problem ein Plätzchen im Arches Campground zu finden. Heute ist das nicht mehr möglich. Ohne Internetreservierung und zwar wochenlang im voraus, läuft hier gar nichts mehr. Moab war im 2001 noch ein kleines Städtchen, heute eine Touristenhochburg. RV-Parks und Campgrounds sind wie Pilze aus dem Boden geschossen, kein Wunder, bei diesen vielen Wohnmobile!

Ganz anders ist es im Canyonland bzw. Needles. Hier finden wir unseren Garten Eden und beschliessen kurzerhand Urlaub zu machen. Wir reservieren unseren Platz gleich mal für mehrere Tage und wandern viele viele Kilometer. Schön hat es Henry, er darf an der Sonne stehen uns sich gehen lassen. Wir erklimmen Felswände, besteigen Berge und am Abend pflegen wir liebevoll unsere lädierten Füsse und schmieren unsere Blasen ein.

 

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