Texas:
Unsere Route führt uns westwärts nach Texas in das Land der
Ölbarone. Raffinerien, Ölborungen links und rechts unserer Route. Was da so ans Licht gepumpt
werden muss, ist schon unglaublich. Und wenn wir dann noch von diesem schrecklichen Ölteppich im
Golf von Mexico hören, wird uns wieder einmal Angst und Bange um unsere schöne Welt, die wir doch
systematisch zerstören. Am Beach von Galveston finden wir einen tollen Übernachtungsplatz, für
uns fast ganz alleine.
Heute ist der 9. Mai 2010 und Muttertag, so auch in San Antonio.
Wir gehen in die Kirche und zünden für unser Engelchen eine Kerze an und denken ganz fest an sie.
Wir machen einen ganz langen River Walk, fühlen uns fast wie in Venedig und Günther lädt mich zu
einem BIG Mac ein. Wir sitzen im Hard Rock Cafe und geniessen das Ambiente an vorderster Front.
Wir
fahren durch endlose Steppenlandschaft, Richtung El Paso. Die Sonne brennt erbarmungslos und der
heisse Wüstenwind fegt durch das weite Land. Wir schwitzen und Henry darf nur noch 90 km fahren. So
werden wir überholt von Gross und Klein. Nur die ganz Kleinen gehören uns.
Nach
vielen vielen Meilen sind wir bei den "White Sands". Durch den immerwährenden Wind
verändert die schneeweisse Dünenlandschaft unablässig ihre Gestalt. Es ist wunderschön durch
diese Einsamkeit zu fahren.
Wir kommen an die Grenze von New Mexico und werden kontrolliert,
das erste Mal in den USA. In Valley of Fire, in einer Lavalandschaft übernachten wir auf einem
herrlichen Platz, trotzdem haben wir den Drang endlich in den Westen zu
kommen.
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