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Nicht immer verläuft alles reibungslos und auch wir kämpfen mit unangenehmeren Situationen. Die Technik gibt ihren Geist auf oder es kommen uns geliebte Gegenstände abhanden. "Gestorbene Geräte":
"Verloren gegangen": Swinni und Mongo sind "verloren"
geganen. Wir sind mit unseren Bikes immer nach Las Vegas reingefahren, haben sie am Strip abgestellt
und nichts ist passiert. Doch einmal wollten wir mit dem Bus reinfahren und haben unsere Bikes an
der Bus-Haltestelle hinter einem Kleidercontainer abgestellt, selbstverständlich mit der Kette
gesichert. Als wir am Abend spät zurück kamen, waren sie weg. Ja, unsere Lieblinge wurden geklaut. "unser Gspäntschli" Immer wieder verschwinden auf nimmer Wiedersehen Gegenstände in unserem Wohnmobil, so sind wir überzeugt, wir haben ein Gspäntschli. Es kann auch sein, das es mit uns Verstecken spielt, denn manchmal tauchen die Gegenstände wieder auf. Doch bis jetzt hat es uns folgendes entwendet: Tresorschlüssel / Kodak-Speicherkarte für Fotoaparat Einreise nach Canada, Vancouver Island: Haben Sie Bargeld, Waffen, Pfefferspray? Nein, wir haben nichts. Doch dem Zollbeamten ist unser CH-Nummernschild suspekt. Also werden wir zur Zeite gewunken und dürfen erstmals warten. Unsere Pässe werden konfisziert und nach langer Wartezeit kommt der freundliche Beamte zurück und will unser Womo "besichtigen". Wir werden höflich gebeten, fontseitig draussen zu warten. Und dann hören und sehen wir es: Henry wird durchgeschüttelt, jeder Stauraum durchwühlt, die Türen knallen und wir stehen zitternd und bangend vor unserem Sackgeldfrässerli. Unser Kühlschrank ist voller Lebensmittel, haben in den USA noch alles eingekauft, da Canada viel teuerer ist. Wieviel wir wohl davon abgeben müssen? Nach unglaublich langer Zeit (so kommt es uns vor) kommt der nette Beamte zurück, bedankt sich und sagt wir seien gut "organisiert". Ob damit wohl unser Kühlschrank gemeint ist? Auf jeden Fall bekommen wir unsere Pässe inkl. Stempel zurück und dürfen einreisen. Gesucht wurde übrigends nur nach Waffen uns Pfefferspray! Generatoren: Da stehst Du in Gottes wunderbaren Welt, einem einsamen herrlichen Ort, direkt an einem See und geniesst die himmlische Ruhe und es ist einfach nur schön, schön, schön. Dann plötzlich, dieses nervenaufreibende Geräusch. Schlimmer als jede Bohrmaschine, jeder Rasenmäher oder Vorschlaghammer, so wirst Du in Deiner tiefsten Zufriedenheit gestörrt. Grausam sind diese Dinger und jedes Amiwomo besitzt so einen. Je älter umsolauter sind sie, die Generatoren. Und wir hassen sie aus tiefster Seele, denn Natur und Generator passt jetzt nun mal wirklich nicht! Zahlenschloss, ein Geschichte zum Schmunzeln: Wie wir alle wissen, haben wir zwei neue Bikes. Diese werden wie der Augapfel gehütet. Nie werden sie einfach nur abgestellt, immer werden sie mit dem Zahlenschloss gesichert, so auch in Seward. Wir gehen in Seward bummeln, lassen es uns gut gehen, an unserem perfekten Tag. Gegen Abend wollen wir zurück zum Womo fahren, wollen unsere Bikes entsichern und was geschieht da? Wir kriegen das Zahlenschloss nicht mehr auf. Die kleinen giftigen gelben Mändchen müssen da was verstellt haben (Günther!). Wir (Günther) übt mit dem Code, aber nichts geht. Also sind wir gezwungen unsere eigenen Bikes zu stehlen! Wir holen uns eine Eisensäge und Günther sägt in aller Ruhe das Schloss durch. Keiner guckt auch nur hin oder nimmt Notiz davon. Nach etlicher Zeit haben wir das Schloss gewaltsam geknackt und können zum Henry fahren, also ein perfekter Tag! Geiz ist Geil! Es ist nach 18.00 Uhr und wir brauchen einen Uebernachtungsplatz. Can$ 20.-- sind uns definitiv zu viel. Wir sind geizig und wollen wie schon so oft, frei in Gottes Natur stehen. Wir finden auch eine einladende Schotterstrasse in die wir einbiegen. Leider zeigt sich, dass hier keine Möglichkeit besteht, zu übernachten, also wollen wir wenden und zurückfahren. Und jetzt passiert's, Henry bleibt mit dem Hinterfinken im Dreck stecken. Wie schön, dass es seit Tagen regnet, mit jedem Versuch, Henry aus dem Morast zu befreien, graben wir ihn noch etwas tiefer ein. In der Zwischenzeit ist es schon recht dunkel und ich träume von zu Hause. Ein Schutzengel hat Erbarmen mit uns und schickt uns Joe mit seinem Abschleppseil. Der Pick-up zieht uns aus dem Schlammassel und wir werden endlich unsere gesparten Can$ 20.-- los. (zurück) Falscher Stolz - oder der stolze Günther! Wieder einmal stehen wir wunderbar frei in Gottes Natur und geniessen diese stille, herrliche Nacht. Frisch gestärkt wollen wir am Morgen weiter fahren. Günther will Henry starten, doch der gibt nur ein müdes Röcheln von sich! "Mann" hat vergessen die Stromzufuhr von der Autobaterie nach hinten abzuschalten. Mit tränenersticker und leiser Stimme schlage ich vor, Hilfe zu holen. "Nein, nein, das schaffen wir schon selber, sagt "mann". Drei Stunden versuchen wir 6 Tonnen zu bewegen, wir stossen und ziehen, nehmen die Brechstange, doch Henry bleibt stur wie ein Bock. Nachdem auch das Aufbocken, mit Hilfe der Wagenheber, nichts mehr bringt, ist Günther's Stolz gebrochen und mit hängenden Schultern holt er Hilfe. Der nette Förster bringt auch gleich eine Batterie und defekte Ueberbrückungskabel mit. Diese muss Günther zuerst mal reparieren und voller Stolz kann er nun mittels der wie neu funktionierenden Kabel Henry wieder gangbar machen. (zurück) ups - unglaublich aber wahr Henry braucht neue Bremsklötze. In den USA nicht
auffindbar für IVECO Daily. Also bestellen wir diese in der Schweiz bei unserem IVECO-Garagisten.
Das klappt alles wunderbar und das Paket wird per ups aufgegeben. Die Frachtgebühren sind hoch,
fast CHF 500.--. Nach 8 Tagen halten wir das Paket in unseren Händen!
"Du geben mir Money Order - ich gebe dir das
Packet". Wo kriegen wir einen Money Order her? Bank geht
nicht, wir haben kein Konto in den USA. Also müssen wir einen grossen Supermarkt suchen, welcher
berechtigt ist, einen Money Ordner auszustellen. Und wie es so in den USA ist, sind die Distanzen
immer riesig. So fahren wir denn halt 20 Meilen bis zum nächsten grossen Foodstore. Dort wird uns
ein solcher Money Ordner ausgestellt. Wir fahren zurück, geben den Money Ordner ab und dürfen das
Packet am nächsten Tag in Empfang nehmen! Fazit: Ist die Schweiz nicht einfach nur schön?!? DHL und der mexikanische Zoll Von der Schweiz mussten wir uns Dokumente nach San Miguel, Mexico senden lassen. Da wir sowieso Porto für das Paket von 3 Kilo bezahlen müssen, lassen wir uns noch Leckereien, wie Salami, Käsefondue, Saucenpulver etc. miteinpaken. Das Paket ist schnell in Mexico, am mexikanischen Zoll. Hier geht gar nichts mehr. Unmöglich Esswaren zu importieren. Nach langen Hin und Her mit DHL Mexico und Schweiz, trennen wir uns schweren Herzens von den Leckereien und gestatten dem Zoll, diese zu entfernen. In der Nacht träumen wir davon, wie sich die Zöllner den Bauch voll schlagen und sind froh, dass nicht noch gute schweizer Schokolade im Paket war. Die Dokumente und nur die Dokumente sind dann relativ schnell bei uns eingetroffen. Jetzt haben wir eine Sam's Karte, damit wir ab und zu mal internationale Esswaren einkaufen können! Wal*Mart, ein guter Parkplatz Wenn's gar nicht anders mehr geht, stehen wir
schon mal auf einem Wal*Mart-Platz, so auch in Cuautla, Mexico. Die Securitas bewacht uns gut und so
verbringen wir eine sichere Nacht. Am nächsten Tag soll es zügig weitergehen. Alles verstaut,
Henry ist startklar, doch nach ein paar Meter ist Schluss. Henry humpelt. Ja wir haben uns in den
Zwillingsreifen einen Stein eingefahren. Da gibts für Günther nicht anderes als ins Ueberkleid
schlüpfen und Henry von diesem Parasiten zu befreien. Stand, November 2011 |