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Die Reise nach Hamburg

Wir starten am Freitag, 12. Februar 2010.  Auf unserer Reise in den Norden besuchen wir noch Bekannte und Freunde in der CH und DE um von allen für längere Zeit Abschied zu nehmen.

Tausend gute Wünsche begleiten uns und der Abschied von Euch allen fällt uns schwer, wir werden Euch alle vermissen!

Unser Wohnmobil wird am 4. März 2010 über den grossen Teich verschifft und wird rund 3 Wochen mit Ziel Baltimore, unterwegs sein. 

Doch bei abnormalen Temperaturen von -18 Grad sind wir bereits hier im Schwarzwald mit allen Widrigkeiten konfrontiert: Abwassertanks sind eingefroren, Webasto-Heizung funktioniert nicht, sie stinkt und russt nur (zur Freude für jeden Nachbarn) das Frischwasser hat auch schlapp gemacht. Doch Not macht erfinderisch. Mit Gasheizstrahler tauen wir die gefrorenen Leitungen auf und im innern sorgt ein Stromheizstrahler für die nötige Wärme. Dank Marek haben wir nie kalte Füsse. Die Pantoffeln sind Gold wert. Vielen Dank Marek, ohne die warmen Hausschuhe wären wir schon wieder zu Hause! Aber was mit der Webasto-Heizung tun? Seit es etwas wärmer wird, funktioniert auch die Heizung wieder besser. Es liegt wohl am Diesel und an der Kälte.

In Freiburg treffen wir unsere Womofreunde, Elke und Fred. Sie verwöhnen uns nach Strich und Faden! Soviel Gastfreundschaft ist einfach umwerfend. Wunderbare Tage durften wir mit ihnen erleben. Neben den herrlichen Ausflügen haben sie uns mit ihren Kochkünsten verwöhnt. Es war einfach lecker und wir haben uns nur sehr ungern von ihnen getrennt.

Liebe Elke, lieber Fred, wir danken Euch für alles, es war unvergesslich schön! Und in zwei Jahren sehen wir uns wieder !

3.2.10: Wir fahren weiter, Richtung Hamburg und möchten uns noch Celle ansehen. Doch anstelle dieser reizenden Altstadt, hängen wir auf der Autobahn fest. Günther's Analyse: Fehler in der Einspritzdüse. Henry bockt, will nicht mehr weiter. Nach etwa 5 Minuten auf dem Pannenstreifen kommt die Polizei, unser Freund und Helfer. Mit ihr als Privateskorte stottern wir in die nächste IVECO-Werkstatt. Ein paar Stunden wird am Henry rumgewerkelt und unser Reisebudget schrumpft schon hier in Europa. Wir hoffen inbrünsitg, dass unsere Pechsträhne endlich vorbei ist, nachdem wir der Werkstatt noch 320 Euro gesponsert haben. Wir fahren einige Kilometer und wieder blockt Henry. Endlich tun wir das einzig Richtige: Wir tanken anständigen Diesel und siehe da, Henry schnurrt zufrieden und fährt ohne Probleme weiter. Endlich kommen wir in Celle an, die Stadtbesichtigung fällt aufgrund nasskaltem Wetter sehr kurz aus. Celle ist was für wärmere und schönere Tage.

Das Watt der Nordsee soll besonderen Eindruck hinterlassen. Hat es auch, es war über und über mit Eisschollen bedeckt. Seit Wochen sollen hier an der Nordsee Minusgrade geherrscht haben. Was sich auch wieder im Fäkalientank bemerkbar machte. Jetzt ist er verstopft. Nach einigem hin und her hat Günther die rettende Idee. Er stochert mit dem Schlauch im Tank herum...

Unsere Seelen blühen in Stade auf: Sonnenstrahlen und ein bezauberndes Städtchen versöhnen uns wieder mit der Welt. Wie schön durch diese Altstadt zu bummeln!
Stade ist nicht nur ein reizendes Städtchen, sondern hat auch einen hervorragenden Womo-Stellplatz. Zu Fuss ist alles in kurzer Zeit zu erreichen. Kein Wunder, dass sogar im Februar Womolisten unterwegs sind.

 

Langsam rückt der 3. März näher und wir suchen einen Campignplatz auf um noch die ganze Wäsche zu waschen, denn schliesslich wollen wir sauber in Baltimore ankommen. Schon sind wir im Hafen von Hamburg, lassen uns im Schuppen 48 alles erklären und kaum dass wir es glauben können ist Henry auch schon verschifft. Ab jetzt begleitet uns die Unruhe. Hoffentlich geht alles glatt, keine Stürme, Piraten und was es sonst noch alles haben könnte.

weiter nach New York und Baltimore