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Die Einreise nach Canada verläuft problemlos und mit der Fähre kommen wir über den Yokon nach Dawson City. Das Städtchen wird liebevoll restauriert und man kann den Charme der damaligen Zeit nachempfinden. Nur mit dem Goldwaschen ist das so eine Sache: Die Claims sind alle in Privatbesitz und es ist strengstens untersagt, auch nur einen Stein schief anzugucken; gegen ein "höheres Entgelt" lässt sich aber gerne was machen. Als Langzeitreisende verzichten wir darauf, Gold zu finden, sehen uns nur das Städtchen an. Unser kleiner Dreckspatz will den Silver Trail machen und hoch auf den Keno Hill, er will wieder einmal ein Offroad-Feeling haben. Also machen wir Henry den Gefallen und erklimmen gemeinsam den 1849 Meter hohen Berg, dort wo sich Mister Fuchs und Lady Erdhörnchen gute Nacht sagen und für alle Welt der Wegweiser steht. Weiter gehts im Regen nach Whitehorse, wir wollen unsere Vorräte auffüllen. Lange bleiben wir hier nicht, wir machen uns auf die Suche nach der Sonne. Auch in Watson Lake finden wir sie nicht, also geht es weiter mit der Marathonfahrt, wir fressen Kilometer um Kilometer, mal begleitet uns der Yukon, mal der Liard River oder wie sie sonst alle heissen. In den schwefelhaltigen Hot Springs des Liard Liver können wir unsere, vom Regen, rheumageplagten Glieder aufwärmen. Ein kleines Zwischenhoch schiebt sich in die dicken Wolken, der 5. und 6. September sind Schönwettertage! Wir nutzen das gleich mal am Muncho Lake als Putztag. OK Günther ein bisschen mehr als ich. Er kriegt dafür 3 Würste und darf mit unserem knallgrünen Gummiboot auf dem See herumpadeln. Belehonung muss sein! Welch ein Tag! Wir sehen Perlhühner, Rehe, Elks und Moose. Doch die Krönung dieses Tages ist unser Geiz. Vor lauter Geiz bleiben wir im Dreck stecken. (Nachzulesen unter Schattenseiten).
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